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 Dominikanische Republik

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Kontakt:  Rolf Halgmann  *  Tel. +49 521 - 417 49 84  *  Email: rolf-h@karibik-investment.com


Dominikanische Republik

dom.rep.Die Dominikanische Republik liegt im Ostteil der Antilleninsel Hispaniola und ist doppelt so groß wie ihr westlicher Nachbar Haiti. Offiziell eingeführt am 08.11.1844, nachdem das dominikanische Volk unter Führung der Trinitarianer, einer revolutionären Geheimgesellschaft, erstmals die Unabhängigkeit von Spanien und Haiti erkämpft hatte.
Das Blau der Flagge steht für die Freiheit, Rot für das vergossene Blut, das weiße Kreuz für den religiösen Glauben des Volkes.
stella-marisEntdeckt wurde "Hispaniola" 1492 von Kolumbus. Matrosen aus seiner Mannschaft gründeten die erste dauerhaft bewohnte europäische Siedlung in der Neuen Welt: La Navidad. Bereits 1583 gab es in Santo Domingo eine Universität - die erste Hochschule Amerikas.
Der Osten der Insel blieb für Jahrhunderte spanische Kolonie. Die Ureinwohner, die Taino-Indianer, überlebten das nicht. Sie wurden von den Kolonialherren getötet oder starben an eingeschleppten Krankheiten. Die Arbeit mußte von schwarzen Sklaven gemacht werden. 1844 wurde das Land erstmals unabhängig.
Doch kaum waren die Spanier weg, sicherten sich die USA den Einfluß. Von 1916 bis 1924 hielten sie das Land besetzt.
1930 übernahm der Clan des Rafael Leonidas Trujillo Molinas für über 3 Jahrzehnte die Macht. Nach Militärputschen kamen die Amerikaner 1965 erneut ins Land und beendeten den Bürgerkrieg. Ein Jahr später wurde der Konservative Joaquin Balaguer Präsident. Er blieb es - mit einer Unterbrechung von 8 Jahren - bis 1996 und langsam bewegte sich das Land in Richtung Demokratie. Eine Analphabetisierungskampagne und die allgemeine Schulpflicht bewirkten, daß es nur noch relativ wenige Analphabeten gibt (18%), doch das Volk lebt weiterhin in Armut. Die Arbeitslosenquote liegt bei 30% - ein auswegloses Problem: die Arbeitgeber greifen gern auf illegale Flüchtlinge aus Haiti zurück - die sind billiger.
taino

Die Ureinwohner, die Kolumbus antraf, gehörten zu der ihm unbekannten Rasse der Tainos, was in der indianischen Arawaca-Sprache gut oder edel bedeutet. Die Tainos besiedelten die Insel seit dem achten Jahrhundert vor Christus. Sie führten ein einfaches, seßhaftes Leben, das sich durch eine reiche religiöse Überlieferung und eine vielfältige Ackerbautradition auszeichnete.
Die Tainos besaßen die im karibischen Raum am weitesten entwickelte Kultur. Dennoch wurde diese Rasse durch das rücksichtslose Vorgehen der Eroberer innerhalb von 50 Jahren nach ihrer Entdeckung völlig ausgerottet.

karibik

Geographie:
Die abwechslungsreiche Gebirgslandschaft mit der mächtigen Cordillera Central, deren höchster Gipfel Pico Duarte zugleich der höchste Punkt der Karibischen Inseln ist, geht im Westen in das haitische Massiv du Nord über. Entlang der Nordküste, im Osten und Südwesten an der Grenze zu Haiti, trennen niedrige Gebirgsketten die Tiefebenen wie das lang gezogene Cibao Valley im Norden und weite Teile der Südküste, von der Hauptstadt Santa Domingo bis zum östlichsten Zipfel der Insel.

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Klima:
Es herrscht überwiegend tropisches Klima mit sehr unterschiedlichen Temperaturen und Niederschlägen aufgrund der geographischen Verhältnisse. So fallen im Norden und im Osten hohe Niederschlagsmengen.
waleFlora/Fauna:
Immergrüner Regenwald bedeckt die Gebirge im Nordosten. In den trockeneren Gebieten bestimmt Dornbuschsteppe die Vegetation. Weite Regionen des Landes sind allerdings in Kulturland umgewandelt worden - die natürliche Vegetation wurde vernichtet.
So finden sich z.B. Mangroven heute nur noch an der Nordküste und die Nebelwälder mit ihren zahlreichen endemischen Baumfarnarten sind fast vollständig gerodet worden. Die Tierwelt ist arm an großen Säugetierarten. Besonderheiten sind die vermutlich letzten Exemplare des Insekten fressenden Schlitzrüsslers und das Nagelmanati, eine bedrohte Seekuhart.
Im Frühjahr sind vor Samaná Buckelwale zu beobachten.




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